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Dienstag, 1. Dezember 2015

BACKPACKCHECK #1 – Heimplanet Monolith

Rucksäcke und Taschen sind für mich 'ne ganz schwierige Geschichte. Ich besitze gefühlt zwei Dutzend verschiedener Daypacks und Messengerbags in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Dem Anlass entsprechend eben. Zumindest in der Theorie. 90% davon sind eben perfekt für einen Tag, die Arbeit, die Uni. Wenn dann aber eine Übernachtung, ein zweites Paar Schuhe, die Kamera oder die Einkäufe dazu kommen, wird es schnell eng - im wahrsten Sinne des Wortes. Mehrmals in der Woche pendle ich, dazu kommen Veranstaltungen wie Sneakerness, Handtuchparties, Releases oder einfach nur Besuche bei Freunden, kennt ihr sicher auch. Da hatte ich bisher meinen Weekender von Herschel, der ok ist, aber eben eine Reisetasche, was manchmal einfach unpraktisch ist. Seit Monaten war ich daher mehr oder weniger auf der Suche nach einer Alternative. 

Dank Heimplanet hatte ich nun die Chance, zwei größere Rucksäcke zu testen. Gute Sache, da ich mir nicht zu 100% sicher war, ob ich einen Rucksack, den ich jeden Tag, aber auch für den Wochenendtrip nutzen, oder einen "echten" Reiserucksack suchte. Ich habe mich für den Monolith Weekender und den Monolith Rucksack entschieden. Mit 40 bzw. 45 Liter Fassungsvermögen versprechen beide schon auf dem Papier, absolut (und mindestens) kurztrip-tauglich zu sein. 
An dieser Stelle gibt es nun eine Menge Fotos der beiden Rucksäcke, sowie ein kurzes Review nach mehrmaligem Tragen. Morgen gibt es zusätzlich noch einige Fit Pics und mein Fazit!

Erhältlich sind beide Rucksäcke bei Heimplanet selbst, aber auch bei den Homies von 43einhalb in Fulda. Hier geht's zum Shop!

Hier gibt es nun meine Kurzreviews der beiden Bagpacks und eine Menge Detailfotos – ein zweiter Post mit meinem Fazit, sowie einigen "Fitpics", kommt in den nächsten Tagen, es lohnt sich also, die Augen aufzuhalten!

40 Liter Fassungsvermögen, die Höchstmaße für Flugzeug-Handgepäck und ein großer Innenraum, dazu die Möglichkeit, den Stauraum zu erweitern, die Wahl zwischen Tragetasche und Rucksack, sowie ein Laptopfach mit seitlichem Eingriff – die Fakten lesen sich sehr gut und enttäuschen im täglichen Gebrauch nicht. In den Monolith Weekends passen locker 2 Schuhkartons nebeneinander, alternativ auch ein Karton und Klamotten für 2 Tage, oder die Kameraausrüstung. Auf der Außenseite befindet sich ein Kleinkram-Fach, auf der Innenseite zwei Netze für Kabel und weitere Kleinigkeiten. Alle weiteren Fakten gibt es hier nochmal ausführlicher, die einzelnen Erweiterungen kann man sich hier anschauen.

Ich nutze den Monolith Weekender nun seit etwa 2 Wochen im täglichen Gebrauch, bin jedoch bereits mehrmals ICE gefahren und habe ihn als Handgepäck mit im Flieger gehabt. Für den täglichen Gebrauch ist der Monolith wirklich groß, wenn's nur um den Laptop und 1,2 Bücher geht, vielleicht sogar eine Spur zu groß, sobald aber die Kamera mit soll oder nach der Uni der Sport ruft, ist er unfassbar praktisch. Dazu kommt das klassische, schlichte Design mit klaren Formen und ohne große Schnörkel. Ich habe mich für schwarz entschieden, weil es einfach klassisch ist. Fotos gibt es hier: 














45 Liter Fassungsvermögen, ein ergonomisches Tragesystem, das entfernt werden kann, unzählige Erweiterungsmöglichkeiten und Gurte machen den Monolith zu einem perfekten Reiserucksack, in dem Zelt, Schlafsack und Co ihren Platz finden. Der Clou ist beim Monolith die Variabilität. Mit nur wenigen Handgriffen kann der Aluminiumrahmen, ebenso wie die Hüftgurte, entfernt werden, wodurch ein großer Rucksack für den täglichen Gebrauch übrig bleibt. Zwei Schuhkartons passen auch hier in den Innenraum, dazu die Klamotten und alles weitere Wichtige für mehrere Tage Urlaubstrip! 

Das schlichte Design und die hochwertigen Materialien lassen keine Wünsche offen. Oft ist einer der größten Mängel an Outdoor-Ausrüstung, dass sie langweilig und teilweise etwas "outdated" aussieht. Heimplanet schafft in meinen Augen mit dem Monolith einen Rucksack, der in Punkte Funktionalität und Qualität weit oben mitspielt, vom Design her jedoch auch vom Design in der Gegenwart angekommen ist. "form follows function" muss nicht immer mit Kompromissen verbunden sein. 












Dienstag, 18. November 2014

[travel] London '14 #shoreditch

Es ist schon etwas länger her, aber ich war in London und will euch dennoch einige Bilder und ein paar Sätze dazu präsentieren. Wäre schade, wenn die alle auf meiner Festplatte versauern und nur Platz wegnehmen. 

Wir sind dieses Mal mit der Lufthansa geflogen, RYANAIR ist zwar (nur minimal) günstiger, dafür aber mit viel mehr Stress verbunden. Beim nächsten Mal gehts aber nicht nach Heathrow, sondern nach London City, zumindest wenn wir wieder eine Unterkunft im Osten Londons haben. 

Unsere Unterkunft haben wir wieder per Airbnb gebucht, direkt am Bahnhof Liverpoolstreet, in Shoreditch. Die beste Lage, in der ich in London bisher gewohnt habe. Teuer war es auch nicht. 

Zum Spitalfields Old Market waren es 5 Minuten zu Fuß, von da aus ist man wiederum in 5 Minuten in der Brick Lane. Im Spitalfields Old Market gibt es fast jeden Tag einen anderen Markt, manchmal etwas ramschig, manchmal gibt es aber auch wirklich nette Antiquitäten zu kaufen. Dazwischen gibt es dann auch schon gut ein halbe Dutzend interessanter Läden, Albam macht richtig gute, hochwertige Kleidung, alles sehr schlicht, vieles made in England, dann Office und Offspring, englische Sneakerketten mit mittlerweile wirklich gutem Angebot. Topman und Ben Sherman sind auch direkt um die Ecke, 100m weiter auf der Commercial Street ist Urban Outfitters, das sich jedoch weder von der Einrichtung, noch vom Angebot von deutschen UO-Stores unterscheidet. Langweilig. 

Von der Commercial Street gehts dann nach rechts in die Hanbury Street, bei Nude Espresso gibt es wirklich guten Kaffee. Zwei Läden sind genau gegenüber von einander, im größeren befindet sich ausserdem eine kleine Rösterei. Nette Sache! 
Die Rösterei von Nude befindet sich schon in der Old Truman Brewery, einer Art riesiger Pop Up-Mall. Das Ganze ist eine Eventlocation mit dutzenden von Ladenlokalen, in denen immer wieder neue Shops, Brands und sonstige Events einziehen. Als wir da waren, war zum Beispiel All Saints Samplesale, ausserdem ein POP-UP-Store einer kleinen Skatebrand inkl. Miniramp. Crepe City, ein englisches Pendant zur Sneakerness, fand auch schon mehrmals in der Old Truman statt. 

Wirklich sesshaft sind meines Wissens nur Number Six, ein netter Sneaker/Streetwear-Laden, Son of a Stag, der erste Laden, in dem ich mein Geld ausgeben werde, wenn ich im Lotto gewinnen sollte, das Angebot ist der Wahnsinn. Hochwertigstes Denim und andere Kleidung, ausserdem Rough Trade, ein bekannter Plattenladen. Ein bisschen Gastro gibts da auch, ausserdem viele junge Touris. 

In der Brick Lane ist dann Vintage angesagt. Nach Turnschuhen haben wir vergeblich gesucht, aber was solls. In der Brick Lane gibt es ca. ein Dutzend teilweise wirklich große Vintageläden, aber auch die Hinterhöfe mit kleinen Ständen lohnen sich.. 

Die Brick Lane läuft man bis zum nördlichen Ende, am besten nimmt man noch 'nen Bagel auf die Hand, und kommt dann mitten in Shoreditch raus. 100 Meter weiter links befindet sich dann der Boxpark, mit Pop Up Stores von Nike, Puma und anderen Brands, ausserdem gibt es da immer mal irgendwelche kleinen Events. Wir haben uns das ein oder andere Freibier bei Victoria Plimsoles gegönnt. 

In der Ecke sind dann auch direkt diverse Flagshipstores, Carhartt, APC, Nike 1948, ausserdem gute gastronomische Adressen - Pizza East, das Hoxton und das Ace Hotel, um nur drei zu nennen. Am Wochenende gibt es ausserdem überall kleine Streetfood Festivals, da kann man auch mal hin. 

Street Art gibts in Shoreditch generell an jeder Ecke, teils Geschmiere, teils richtig gute Sachen, aber teilweise auch sehr kommerziell anmutende Gemälde. Egal, macht meiner Meinung nach eine ganze Menge her und wertet ziemlich jeden Stadtteil auf. 

FAZIT: 
Shoreditch ist mit Sicherheit nicht mehr so "underground" und auch eben kein Geheimtipp mehr, wie noch vor einigen Jahren, aber dennoch ein schöner, alternativer Stadtteil, der viel zu bieten hat. Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne gibt es eher nicht, muss aber meiner Meinung auch nicht überall geben. Dafür gibt es eine ganze Menge Street Art, leckeres Street Food, Vintage und gut angezogene Menschen, alles ein bisschen im abgeranzten Industrie-Setting . Im Norden Shoreditchs gibt es ausserdem eine Menge netter Bars, die sich lohnen!
Durch die gute Lage an der Liverpool Street Station ist man ausserdem in kurzer Zeit an anderen "Hot Spots" in der Stadt, sei es nun Oxfordstreet und Soho, Picadilly Circus, Camden oder sonstwo. 
Airbnb war wie immer die günstigste und einfachste Lösung, für jeden der in 5 Tagen London nicht unbedingt 30 qm und Wellnessbereich braucht. 

Da ich immer wieder nach London-Tipps gefragt werde und mir auch selbst mal alles irgendwie sammeln wollte, habe ich eine Facebook-Interessenliste angefertigt. Mittlerweile mit fast 100 Beiträgen zu den Themen Turnschuhe, Streetwear, Fahrräder, Essen und Trinken, aber auch generell zu den Themen ausgehen, sehen usw. 
Wer da Lust drauf hat, kann HIER abonnieren. 



Jetzt folgt ein ganzer Haufen Fotos aus Shoreditch:


Den Rest gibts nach dem Umbruch: 

Dienstag, 27. Mai 2014

[onmyfeet] London Edition

5 Tage London waren es, 5 Tage durchwachsenes Wetter. 
In den nächsten Tagen gibts ein paar weitere Posts, unter Anderem ein kleiner, diesmal ausführlicherer, Shopguide für Shoreditch und Oxford Street/Soho/Coventgarden, ausserdem ein Beitrag zur Verköstigung, denn das war, wie immer, eine Hauptbeschäftigung während der Tage. Ich muss allerdings die einigen hundert Bilder noch sichten, aussortieren, bearbeiten etc.

Zum Schuhwerk lässt sich kurz sagen, dass der Fokus ganz klar auf Bequemlichkeit lag. Roshe, 83/30 und Flux sprechen da schon deutliche Worte. Bei ihr gabs die Neuverpflichtung direkt am Fuß. Nike Air Max 1 aus dem Suedepack. Die Farben sind top, das Material ist ok. Seit Längerem ist das Suede Pack das Erste, das mich einigermaßen überzeugt! 

Vom Flux habe ich noch ein paar mehr Bilder gemacht, die kommen ebenfalls in den nächsten Tagen. 
























Donnerstag, 19. Dezember 2013

[travel] Istanbul im Winter

Ich bin zurück aus Istanbul und weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Nicht weil die Stadt nicht schön oder interessant ist, sondern weil ich gar nicht weiß, wo ich wirklich anfangen soll. 
Ausserdem haben wir nur, so scheint es mir, einen kleinen Ausschnitt der riesigen Stadt gesehen, 4 einhalb Tage sind viel zu wenig, um die gesamte Stadt zu erkunden. Ich will hier gar keine großen Reisetipps geben, lediglich ein paar wenige Worte zur Stadt verlieren und dann die Bilder sprechen lassen. 
Wir haben direkt am Galata Tower gewohnt, mitten in "Galata", einem modernen, "hippen Viertel", unweit der Einkaufsstraße Istiklal, die zum Gezipark führt. In den Seitengassen der Istiklal kann man gut und günstig essen, egal ob türkisch oder "europäisch", ausserdem gut ausgehen. Ob Tag oder Nacht, es ist wahnsinnig viel los, im Sommer kann man ausserdem in jedem Laden auch draussen sitzen. Am ersten Tag haben wir die Hagia Sophia und die Blaue Moschee besucht. Wahnsinn, die Architektur ist großartig und überwältigend. Die asiatische Seite lohnt sich auch, allein wegen der Fahrt auf der Fähre über den Bosporus. 

Istanbul ist eine Stadt voller Gegensätze, krasser in als alle anderen Städte, die ich bisher gesehen habe. Europäische Postmoderne trifft traditionell muslimische Viertel, Alte, teils heruntergekommene Straßenzüge treffen moderne Neubauten nebenan, Arm und Reich ist so viel näher aneinander, also sonstwo. 

Istanbul ist voll von Streetart und Graffiti, dafür gibt es in den nächsten Tagen einen eigenen Post. Eingekauft habe ich nicht, Lastik Parbuc hat leider vor wenigen Monaten geschlossen, bei 290 sqm, die gerade erst eröffnet haben, war ich leider nur kurz. Aber, es ist ein wunderschöner Laden und die Markenauswahl ist großartig. Denim von Edwin, APC und Levis, Kleidung von Libertine Libertine, Palace, Fjall Raven und einigen anderen Marken, Schuhe vor allem von Nike. Einige QS-Releases standen noch in allen Größen in den Regalen. Teuer, aber es lohnt sich. 
Generell ist das Preisniveau, auch bei Streetwear und Schuhen wohl etwas niedriger als hier, zumindest war das mein Eindruck bei Nike, Adidas und New Balance. Auf der asiatischen Seite hatten 1,2 Läden sogar Supreme (höhö). 

Die Auswahl an Bildern ist nicht sortiert und willkürlich, sollte aber einen kleinen Eindruck in die Stadt geben. Sneakerfotos sind nicht dabei, aufgrund des größtenteils schmuddeligen Wetters waren meine Schuhe zu verdreckt, um schöne Fotos zu machen.